Sogenannte Masken-Wucherer

alainchristen.com vergibt am 20 März 2020 und nochmals am 26 März 2020 das Prädikat “An Peinlichkeit kaum zu überbieten”

an die entsprechenden Polizeibehörden und die entsprechenden Staatsanwaltschaften.

Die Preisträger sind so wertvoll und nützlich, wie der Preis, den wir ihnen verleihen.

26. März 2020

Und schon wieder schlägt die Polizei willkürlich und ungerechtfertigt zu, weil sie die richtigen Gefahren nicht angehen kann oder will.

Polizei verhaftet Schtzmasken-Wucherin in Zürich

Sie wollte 100 Franken für 10 Stück Polizei verhaftet Schutzmasken-Wucherin (21) in Zürich

Aus der Not im Zusammenhang mit der Coronavirus-Ausbreitung versuchen einige Gauner Profit zu schlagen.

Die Kantonspolizei Zürich wurde unlängst im Internet auf ein Inserat aufmerksam, in welchem Schutzmasken zu völlig überhöhten Preisen angeboten wurden.

Nachforschungen führten zu einer in Zürich wohnhaften Schweizerin (21).

Ein verdeckter Ermittler vereinbarte ein Treffen für eine Übergabe, wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich hervorgeht. Am vereinbarten Ort in Zürich-Altstetten verlangte die Frau vom Polizisten in Zivil 100 Franken für zehn Stück.

Zum Vergleich: Normalerweise kosten solche Masken etwa 50 Rappen pro Stück. Die Wucherin wurde verhaftet und zur Befragung auf eine Polizeistation geführt. Sie wird zudem bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Weitere Fälle in Horgen und Winterthur. Die Kantonspolizei Zürich legte bereits vor einer Woche einem Masken-Wucherer das Handwerk. Bei ihm handelte es sich um einen 18-jährigen in Horgen ZH wohnhaften Schweizer.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten Dutzende Schutzmasken. Der Mann war noch unverschämter als die in Altstetten verhaftete Schweizerin: Er verlangte für fünf Masken fast 200 Franken. Im Bezirk Winterthur ZH wurden zwei Personen überführt, die im Internet ein selber hergestelltes Mittel namens Corona-Killer anboten. Sie wurden zur Anzeige gebracht.

Kommentar alainchristen.com

alainchristen.com ist sprachlos über die behördliche Willkür, die gerade ungeahndet praktiziert wird, und die von der Allgemeinheit meistens noch gutgeheissen wird.

Statt etwas gegen die richtigen Abzocker zu unternehmen (Nummernschild für CHF 160’000, Telefonnummer für CHF 30’000, Paypalgebühren von 4% pro Transaktion) werden hier kleine Leute willkürlich und ungestraft schikaniert und genötigt.

Es zeigt sich immer wieder, dass Gesetz eben nicht Gesetz ist. Abzocker, welche offensichtlichen Wucher um grossen Stil betreiben, lässt man unter dem Applaus der Öffentlichkeit gewähren, solange die Behörden am Gewinn durch Steuern, Gebühren und Bewilligungen beteiligt werden.

Es werden nicht Äpfel mit Äpflern verglichen, sondern Äpfel mit Birnen.

Wenn es Wucher sein soll, wenn jemand 10 Masken für CHF 100 anbietet und wenn hier unbedingt eingeschritten werden muss, warum wird nichts unternommen, wenn andere im grossen Stil Kunden in Summe um Milliarden abzocken.

Wir finden es peinlich, derartigen Behörden, derartigen Staatsanwaltschaften und einer derartigen Polizei schutzlos ausgeliefert zu sein, und wir finden es extremst peinlich, dass die Bevölkerung anscheinend zu dumm ist, dies zu erkennen, und stattdessen noch innig zu diesem Treiben applaudiert.

Es ist auch peinlich mitanzusehen, wie die Boulevardpresse derartige Machenschaften veröffentlicht, ohne ansatzweise zu hinterfragen, ob diese Aktionen wirklich kriminell seien und verfolgt werden müssen. Stattdessen werden deratige Meldungen in einer polizeihörigen Manier publiziert.

Der Wortlaut dieser Meldungen ist so formuliert, dass der Leser den sogenannten Beschuldigten bereits zustimmend vorverurteilt und dass das willkürliche und kriminelle Vorgehen der Behörden zurecht erfolgt sei.

20. März 2020

Zürcher Kantonspolizei verhaftet Schutzmasken-Wucherer

Zürcher Kantonspolizei verhaftet Schutzmasken-Wucherer

Die Zürcher Kantonspolizei hat in Horgen einen 18-jährigen Schweizer verhaftet, der im Internet Schutzmasken zu Wucherpreisen anbot. Er verlangte für fünf Masken rund 200 Franken, also 40 Franken pro Stück. Normalerweise kosten diese Masken pro Stück etwa 50 Rappen.

Um den Verkäufer verhaften zu können, vereinbarte ein ziviler Polizist ein Treffen, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Bei der anschliessenden Durchsuchung der Wohnung fand die Polizei mehrere Dutzend Schutzmasken, die der 18-Jährige verkaufen wollte.

Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend in Horgen einen Teenager verhaftet, der Schutzmasken im Internet zu Wucherpreisen anbot. Der Polizei fiel ein entsprechendes Inserat im Internet auf.

Der 18-jährige Schweizer fiel daraufhin auf einen Polizisten ein, der in Zivil bei ihm auftauchte. Er bot dem Beamten fünf Masken für 200 Franken an. Normalerweise kosten diese je 50 Rappen. 

In der Folge wurde der 18-Jährige verhaftet. Bei der anschliessenden Durchsuchung der Wohnung des Täters wurden mehrere Dutzend Schutzmasken festgestellt, teilt die Kantonspolizei mit. Gegen den mutmasslichen Wucherer wird durch die Kantonspolizei Zürich bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet.

Quellen: srf.ch 20min.ch (Frontseitenschlaqgzeile) Blick.ch (Frontseiten Schlagzeile: CHF 200 pro Maske)

Kommentar alainchristen.com

  • Schutztmasken für CHF 40 anzubieten soll Wucher sein, welche die Verhaftung, Nötigung und Freiheitsberaubung eines 18 Jährgen rechtfertigen soll.
  • Swisscom, welche anderseits eine Telefonnummer für CHF 30’000 anbieten, soll legitim und rechtens sein.
  • Ein Kontrollschild für CHF 100’000 oder CHF 160’000 zu verkaufen soll ebenfalls legitim und rechtens sein. Dabei handelt es sich um ein Blechschild, welches normalerweise keine CHF 20.- kostet.
  • Eine Benzinpreisreduktion von 3 Rp nachdem der Ölpreis um 40% gefallen ist sei ebenfalls rechtens und hat nichts mit Wucher zu tun.
  • Paypal verlangt bei jeder Transaktion 4% des transferierten Betrages, auch dann, wenn der Betrag 5 stellig ist. Das ist natürlich kein Wucher, weil das ja alle so machen.

alainchristen.com ist der Meinung, dass der sogenannte Täter niemand bedroht und niemand geschädigt hat. Niemand ist verpflichtet sein Produkt zu kaufen und kann frei entscheiden, es bleiben zu lassen. Er hat ein Produkt zu einem Preis angeboten, der einerseits moralisch zweifelhaft sein mag, anderseits aber wirtschaftlich durchaus gerechtfertigt ist. In jeder freien Marktwirtschaft gilt, dass eine enorme Nachfrage und der Malgel an Angeboten den teils enormen Preisanstieg rechtfertigt.

Niemand braucht eine derartige Behörde. Aufgrund unserer Erfahrung kann man gegen die Willkür von Behörden nichts ausrichten. Sowohl Aufsicht als auch Staatsanwaltschaft und Polizei halten um jeden Preis zusammen und würden ihr Fehlverhalten und ihren Amtsmissbrauch niemals einräumen. Selbst Gerichte interessieren sich nicht ansatzweise für derartige Missbräuche der Behörden, im Gegenteil, sie unterstützen sogar derartige Machenschaften.

Eine deratrige Staatsanwaltschaft und eine derartige Polizei gehört fristlos entlassen. Man sollte ihnen die Pension kürzen wegen böswilligem und in keinster Weise gerechtfertigtem Amtsmissbrauch, wegen Nötigung und wegen Freiheitsberaubung.

Sie nötigen unbescholtene Bürger mit fragwürdigen Mitteln, machen was ihnen gerade in den Sinn kommt und tyrannisieren andere. All dies, weil sie unfähig sind, die wirklichen Bedrohungen anzugehen. Aber das wirklich allerschlimmste ist, dass derartige Behörden von niemandem zur Rechenschaft gezogen werden und niemand dieses behördliche, kriminelle Treiben verfolgt.

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